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Gänseblümchen

Gänseblümchen

Statt die hübschen Blüten mit dem Rasenmäher abzumähen, können wir sie ernten und vielfach nutzen. Gänseblümchen eignen sich prima zum Essen, als Heilkraut, für hübsche Sträuße und für Blumenkränze.

In der Ernährung

Diese gesunde Blume mit viel Vitamin C, Magnesium, Eisen und anderen wertvollen Inhaltsstoffen ist unglaublich vielseitig und eignet sich sowohl für herzhafte als auch für süße Rezepte.

Für herzhafte Gerichte werden Blüten und Blätter verwendet. Sie eignen sich als Salatzugabe, in Kräuter-, Gemüse- oder Kartoffelsuppe, Gemüsegerichten, in Kräuterbrötchen und Kräuterbutter.

Lecker schmecken sie auch frisch aufs Brot gestreut oder kurz in etwas Olivenöl angedünstet und dann über den Salat gegeben.

Noch geschlossene oder halb geöffnete Blütenköpfe werden in Desserts gemischt und auch im Kuchen verwendet.

Tee

Ein Tee mit Gänseblümchen wird bei Husten, Fieber, Verschleimung von Atemwegen, Leberbeschwerden, bei Entzündungen im Beckenbereich, vor allem der Gebärmutter, und nach der Geburt getrunken. In England wird er vielfach als unterstützendes Heilmittel bei Arterienverkalkung gebraucht.

Zubereitung:
2 Teelöffel Blüten mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen gelassen.

Dem Gänseblümchentee wird außerdem eine schleimlösende, krampf- und schmerzstillende, blutreinigende sowie verdauungs- und stoffwechselanregende Wirkung nachgesagt.


 

Heilende Anwendungen

Im Gänseblümchen sahen die Menschen früher viele magische Kräfte. Für die Kelten war sie eine Hüterin des einfachen Volkes, in der Volksmedizin ging man davon aus, dass eine um den Hals getragene Gänseblümchenwurzel Glück und Verstand schenke. Culpeper nutzte sie als blutverdünnendes Mittel und Pfarrer Künzle als Zutat in Teemischungen für Kinder, welche kränkelten und nicht recht gedeihen wollten.

Das Gänseblümchen hat vielerlei Heilpotenzial und kann uns auch heute noch helfen, gesund zu bleiben oder zu werden. Dafür wird es einfach verzehrt oder als Tee getrunken. Auf die Psyche hat es eine aufheiternde und stärkende Wirkung.

Äußerlich wird es bei Akne, Lippenherpes, blauen Flecken und zur Wundheilung angewendet. Dazu wird ein Absud aus den Blüten und Blättern gekocht und mit Hilfe von Umschlägen auf die Haut aufgebracht, ebenso eignet sich der Absud als Badezusatz.

Gänseblümchen können zerrieben oder gequetscht gegen Schwellung und Juckreiz bei Insektenstichen helfen.

 

Gänseblümchenextrakt

Gänseblümchenextrakt kann als Mundwasser bei Mundschleimhautentzündungen und für Umschläge verwendet werden.

Zubereitung:
Eine gute Handvoll Blüten und Blätter des Gänseblümchens in einem Liter kaltem Wasser für etwa sechs Stunden ziehen lassen und anschließend abseihen.

Körperpflege mit Gänseblümchen

Aus Gänseblümchenblüten lassen sich darüber hinaus auch Pflegemittel für unreine und fettige Haut herstellen. Sie können in Salben, Cremes oder als Gänseblümchen-Tinktur verarbeitet werden. Diese Mittel können auch bei Neurodermitis helfen.

Eine selbstgemachte Gänseblümchensalbe kann bei vielen Hautproblemen helfen, sie wirkt entzündungshemmend, wundheilend und wird von vielen Neurodermitikern geschätzt. Sie wird mit einem Mazerat mit Gänseblümchen hergestellt, welches auch als Massageöl oder reines Körperpflegeprodukt verwendet werden kann.

 

 

Rezept für meine Gänseblümchensalbe:

70 bis 80 ml Ölauszug (Öl-Warmauszug, kann schon nach 24 Stunden verwendet werden)
20 - 30 ml Mandelöl
10 % Bienenwachs (Pastillen, bio)

in einem Glas im Wasserbad erwärmen, bis sich das Wachs vollständig aufgelöst hat.
Sehr gut verrühren
Nach Belieben beduften mit ätherischen Ölen
in saubere, kleine Gläser abfüllen.
Kühl und dunkel lagern, ca 1 Jahr haltbar 

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