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Die Geschichte der Esoterik

Die Geschichte der Esoterik

Die ersten esoterischen Aufzeichnungen stammen aus dem alten Griechenland. Pythagoras (570-510 vor Chr.) glaubte an die unsterbliche Seele und Seelenwanderung. Er gilt auch als Begründer der religiös-philosophischen Schule und Bruderschaft.

Etwas später stellte auch der griechische Philosoph Platon (428-348 vor Chr.) seine Lehre vor. Um diese verstehen zu können, musste man auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. Er wählte bestimmte Schüler aus und gab ihnen Hinweise, wie sie an das esoterische Wissen gelangen können. Er sprach auch von einem inneren Weg.

Einige frühchristliche Schriften, welche sich als Evangelien im Neuen Testament finden lassen, berichten von einem ähnlichen Verfahren: Eingeweihte und Auserwählte bildeten sogenannte innere Kreise und trugen geheimes Wissen zusammen. Heutzutage spricht man von neutestamentlichen Ansätzen einer christlichen Esoterik.

Im Mittelalter erreichte das esoterische Wissen den islamischen und jüdischen Raum. Um das 12. Jahrhundert herum verbreitete sich die Esoterik langsam in Westeuropa.

Während der frühen Neuzeit, der Renaissance, erlebte die Esoterik einen großen Aufschwung. Viele Forscher sind der Meinung, dass im 16. Jahrhundert der Grundstein der heutigen Anschauungen gelegt wurde.

Ab dem 18. Jahrhundert entstanden immer mehr esoterische Zweige, Praktiken und Bereiche. Diese beeinflussen die Esoterik und ihre Bedeutung bis heute. 

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